Taekwondo

Traditionelles

Taekwondo Perchtoldsdorf
Eindrücke und Erinnerungen

 

An dieser Stelle ist es mir nicht nur ein Anliegen über unsere Prüfungen, Erfolge und Erlebnisse der vergangenen Jahre zu berichten sondern auch einige persönliche Worte über mich und mein Verständnis für diese wundervolle Sportart Taekwondo nach aussen zu richten.

Neben den sportlichen Fähigkeiten ist es vor allem die geistige Haltung, die den ausgebildeten Taekwondoken auszeichnet. Taekwondo ist eine Lebens-Einstellung, die u.a. auf den Werten Ehrlichkeit, Fairness und Menschlichkeit basiert. Ich begegne meinen Schülern sowie allen Mitmenschen in erster Linie mit Respekt. Es ist der Mensch mit seiner individuellen Geschichte, der im Vordergrund steht. Karriere und Geld sollten stets eine untergeordnete Rolle spielen. Die Verantwortung, die ich als Trainer übernommen habe und die vorsieht, meinen Schülern die Bedeutung dieser Werte zu vermitteln, nehme ich ernst.

Seit meinem ersten Kontakt mit dieser spannenden Sportart und dem Beginn als Trainer in der Volkshochschule Perchtoldsdorf ist die Zeit mit wunderschönen Erlebnissen und tollen Eindrücken wie im Flug vergangen:

 16.01.2015 Kup Prüfungen

Prüfung 16.01.2015

Am 16. Jänner 2015 war es wieder einmal so weit: nach monatelanger Vorbereitung im Training schlug die Stunde der Wahrheit für Jüngere und ein wenig Ältere, für verschiedenfarbige Gurtträger, für manche zum ersten Mal weg von Weiß, für andere einfach ein Farbwechsel. Alle hatten sich gewissenhaft vorbereitet auf diese Prüfung, aber Jedem war eine gewisse Anspannung anzumerken. Ganz der Tradition dieses Sports folgend – Respekt für diese Kampfkunst, den Anderen und sich Selbst – waren alle Schüler für die gesamte Prüfung anwesend, vom gemeinsamen Aufwärmen über die einzelnen oft gemeinsam gemachten Pflichtübungen bis hin zur Übergabe des Gurts für den nächsten Kup. Die Zuschauer erlebten hautnah die Begeisterung, das Engagement und die Solidarität der Gruppe. Natürlich war es sehr schön, die eleganten und exakten Bewegungen der Phantomkämpfe zu verfolgen. Es war auch sehr bemerkenswert, wie die erfahreneren Kämpfer die unroutinierteren unterstützen. Der Meister mit seiner reichen Erfahrung hatte selbstverständlich auch einen großen Anteil am Erfolg. Immer wieder korrigierte er wohlwollend seine Schüler. Er verstand es, die Prüfungsangst mit seinem humorvollen Eingreifen zu nehmen und zögerte nicht, sich lobend über das theoretische Wissen seiner Schüler zu äußern. Und dann kam es zum einerseits heiß erwarteten, andererseits auch gefürchteten Bruchtest. Zwei mutige Zuschauer zögerten nicht dabei zu helfen, ohne Rücksicht auf die Gesundheit ihrer Finger, die Bretter in verschiedenen Stellungen zu halten. Jeder, vom weißen bis zum blau-roten Gurt, vom Kleinsten bis zum Größten, trat an. Das krachende Bersten der Bretter begeisterte das Publikum. Abschließend kam es zur Zeremonie der Verteilung der nächsten Kup-Stufe und alle Teilnehmer freuen sich schon auf die Fortsetzung des Trainings.

Das Städteturnier 08.11. 2014 lockt 250 Sportler nach Ichenhausen

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Zum Städteturnier in Ichenhausen begrüßte der gastgebende Großmeister Reinhold Fixle 250 Taekwondo-Kämpfer. Der Gesamterlös der Veranstaltung ging an die Stiftung der Dominikanerinnen im Kloster Wettenhausen. Die Stiftung beinhaltet Kinderakademie, sinnvolles Altern, Kulturleben und Museumsaufbau im Kloster. Den Betrag nahmen nach dem Wettkampf Priorin Schwester Amanda und Schwester Michaela in Empfang. Zu den sportlichen Gästen in der Franziska-Ziehank-Halle zählten unter anderem Alexander Oppl  und seine Gruppe aus Perchtoldsdorf in der Nähe von Wien. Zudem waren Schulen aus Heilbronn, Düsseldorf, Rosenheim, Gessertshausen, Erding, Reutlingen, Altenstadt, Landshut und Mühldorf dabei. Den ersten Platz belegte die Taekwondo-Schule aus Rosenheim, gefolgt von den gastgebenden Ichenhausern sowie der Mannschaft aus Gessertshausen. Die Dan-Träger und Schulinhaber vom 1. bis 7. Dan zeigten zwischen den Wettkampfdisziplinen immer wieder glänzende Einlagen. 150 Besucher honorierten die Vorführungen mit viel Applaus.

Ferienspiel 2014 wird toll angenommen

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Im Rahmen des Ferienspiel - Angebotes war auch die Möglichkeit, in die Technik des Taek-Won-Do hineinzuschnuppern. Meister Oppl ließ es sich nicht nehmen, persönlich in diese koreanischen Kampfsport einzuführen.

 

17.05.2014 Kup Prüfungen

...für manche schon Routine, für einige aber eine ganz neue Erfahrung. Besonders spannend war dieser 17.05.2014 wohl für 4 unserer Jüngsten, die 1x wöchentlich in der Kleinkinder-, oder Bambinigruppe mit Begeisterung und Ehrgeiz ihr Training absolvieren. Zwischen 3 und 5 Jahren sind die Knirpse gerade mal alt und sie schafften die geforderte 1. Hyong mit Bravour. Da sie sich auch beim abschließenden Bruchtest nicht im geringsten aus der Ruhe bringen ließen, sind sie seit diesem Tag stolze Träger des weiß-gelben Gürtels. Naturgemäß ging es von Kup zu Kup etwas mehr zur Sache. Am "härtesten" drangenommen wurden die angehenden Blaugurte, deren Prüfung aus einer Vielzahl kleiner Einzelprüfungen bestand. Letztendlich meisterten aber auch sie jede Hürde und konnten - wie alle anderen auch - z ufrieden und zu neuen Taten motiviert den Weg nach Hause antreten. An dieser Stelle bleibt mir, mich in unser aller Namen bei unserem lieben Meister Oppl zu bedanken. Die Fortschritte, die die Schüler in den letzten Monaten gemacht haben, sind unübersehbar und tragen deutlich die Handschrift unseres Kyosanim. Wir freuen uns auf die neuen Aufgaben und wissen, wir sind auf einem guten Weg!

Prüfungen in Gießhübl 20

09. November 2013 – Taekwondo Städteturnier Ichenhausen

Um der Wahrheit die Ehre zu geben, die 8.500 Einwohner zählende Gemeinde Ichenhausen irgendwo zwischen München und Stuttgart war mir bis zum 9.11.2013 nur aus Erzählungen über Taekwondo Großmeister Fixle (7. Dan) bekannt.
An sich schon Grund genug, einmal vorstellig zu werden, sind wir doch als Taekwondo-Gruppe Perchtoldsdorf seit doch der Neustrukturierung unter den „Fittichen“ des Großmeisters. Zudem wurde an diesem Tage zu einem Städteturnier mit Vergleichsbewerben in den Bereichen Hyongs und Bruchtests geladen. Bislang hatte keine/r von uns an derartigen Wettbewerben teilgenommen und so freuten wir uns mächtig, dass es nun so weit sein sollte.
Der Tag begann für uns alle recht früh – 3.30 Uhr läutete der Wecker und um 4.15 Uhr starteten wir vom Marktplatz in Perchtoldsdorf. Die Hinfahrt verschliefen wir - bis auf unseren Kyosanim, der uns (Sophie, Bernd und mich) sicher durch die Lande chauffierte - nahezu vollends.

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Das Turnier selbst war wunderbar organisiert. Einzig die Wartezeit bis zum Einstieg der Höhergradigen war ein wenig lange. Das gab uns andererseits jedoch die Gelegenheit, uns intensiv aufzuwärmen. Als erste ging unsere Emily ins Rennen und sie vermochte gleich zu beeindrucken. Sie belegte in ihrer Altersgruppe den 2. Platz. Ein Kunststück, das auch unserem Berndt gelingen sollte. Sophie und ich schrammten mit jeweils einem 4. Platz knapp aber doch am Podium vorbei. Der eine oder andere Unterschied in der Bewegungsausführung zu unseren deutschen Nachbarn war hierbei jedoch festzustellen und so lag es umso mehr im Ermessen der Kampfrichter nach für sie eher „gewohnten“ Kriterien zu entscheiden. Aber kein Grund, deprimiert zu sein – im Gegenteil, dabei sein war alles! Wir haben allesamt eine tolle Leistung gebracht und all das gezeigt, was wir können. Mit Fug und Recht sind wir mächtig stolz auf uns. Besonderes Lob an dieser Stelle aber nochmals für Emily und Bernd, deren Auftritte mit je einem großen Pokal belohnt wurden.

Ganz ohne „Zuckerl“ traten Sophie und ich die Heimreise aber auch nicht an. Es standen noch Prüfungen auf dem Programm. Dank unserem lieben Kyosanim Alexander Oppl, der uns wie gewohnt fantastisch vorbereitet hatte, konnten wir Großmeister Fixle dabei auch sofort überzeugen. Im Vergleich zu einigen Mitstreitern gelang uns alles auf Anhieb. Bemerkenswert dabei war, dass Sophie erst kurz vor der Prüfung von Kyosanim Oppl erfahren hatte, dass sie überhaupt antreten dürfe. Willenskraft pur - Gratulation zum 5. bzw. 2. Kup.

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Um etwa 18.00 Uhr war dann alles vorbei und so machten wir uns in gewohnter Besetzung und kein bisschen weniger müde als in der Früh wieder auf den Weg.
Emily und ihre Eltern hingegen blieben noch über Nacht, um dem Lego-Land am kommenden Tag einen Besuch abzustatten. Leider war schon Wintersperre.

Abschließend möchte ich stellvertretend für die Gruppe Perchtoldsdorf unserem lieben Bernd alles Gute auf seinem Genesungsweg wünschen. In der Woche nach dem Turnier brach er sich während des Sport-Unterrichts in der Schule beide Arme und trägt diese nun in Gips. „Lass dich nicht unterkriegen, sondern schaue nach vorne – der Weg ist das Ziel!

 

27. Juni 2013 – Kup-Prüfungen

 

Ein Bericht der Schüler der Taekwondo-Gruppe Perchtoldsdorf

Kup-Prüfungen sind immer eine aufregende und spannende Angelegenheit, egal ob man erst kürzlich mit Taekwondo begonnen hat oder schon zu den fortgeschrittenen SchülerInnen zählt. Dem 27. Juni fieberten wir aber noch aus einem weiteren und ganz besonderen Grund entgegen.

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Nachdem unser Kyosanim Alexander Oppl eine neue Taekwondo-Gruppe in Perchtoldsdorf gegründet hatte (seine dahingehenden Überlegungen sind hinlänglich bekannt bzw. auf dieser Plattform nachzulesen), konnten vor allem die Höhergradigen unter uns gespannt sein, wie die Prüfungen unter der alleinigen Beobachtung unseres Meisters ablaufen würden. Könne man die Akzente, die er während der etwa 2-monatigen Vorbereitungszeit setzte, bereits erkennen? Würde er verständnisvoll reagieren, wenn nicht alles auf Anhieb wunschgemäß funktionieren sollte? Kurze Antwort: Ja! Meister Oppl verstand es hervorragend, Schwellenängste zu nehmen und den Fokus der Prüflinge auf die bevorstehenden Aufgaben zu richten. Nach steigendem Kup wuchsen naturgemäß die jeweiligen Anforderungen, doch hatte man zu keiner Zeit das Gefühl, dass etwas schief gehen könnte. Alle SchülerInnen waren bestens vorbereitet und konnten auf dem Punkt ihr individuelles Leistungsvermögen abrufen. Als positive Neuerung gilt es aber jedenfalls noch zu erwähnen, dass – neben den klassischen Hyongs, bei denen im vorgegebenen Muster gegen imaginäre Gegner gekämpft wird und die immer Teil der Prüfungen sind – ein Hauptaugenmerk auf situationsgerechtes Reagieren gelegt wurde. Trotz des vordergründigen Bestrebens, Auseinandersetzungen weitestgehend zu vermeiden, kann es passieren, dass einem manchmal kein anderer Ausweg bleibt, als sich zu verteidigen. Ein Aspekt, auf den auch im Rahmen der Trainingseinheiten regelmäßig Bedacht genommen wird. Die SchülerInnen lernen auf Zuruf die entsprechende Technik anzuwenden oder werden gleichzeitig von verschiedenen Seiten aus „angegriffen“. Ziel ist es, einzelne Bewegungsabläufe zu automatisieren, um – so gut es eben geht – stets Herr/Frau der Lage zu bleiben.

Traditioneller Weise bildeten die Bruchtests den Abschluss der Prüfungen. Sie stellten insbesondere die Anfänger vor eine ungewohnte Herausforderung, da im Training nicht gegen Bretter geschlagen oder gekickt wird. Doch auch diese Hürde wurde souverän genommen. Dank solider Technik brachen die meisten Bretter schon beim ersten Versuch und so konnten alle SchülerInnen die Prüfung mit Erfolg absolvieren.

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Der prickelnde Höhepunkt der mehr als gelungenen Premiere war dann aber für alle mit Sicherheit der Moment des „Gurtwechsels“. Selbstredend ließ es sich Kyosanim Alexander Oppl nicht nehmen, jedem Prüfling vor den Augen von Familie und Freunden persönlich zu gratulieren und den neuen Gurt umzubinden. Wir werden die Farben voller Stolz tragen!

Zu guter Letzt wollen wir dir, lieber Meister, herzlich dafür danken, dass du so bist wie du bist und dieses neue Kapitel in deinem Leben aufgeschlagen hast. Wir freuen uns sehr auf die kommenden Aufgaben und den gemeinsamen Weg, der vor uns liegt.

 

Ferienspiel 2012

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Im Rahmen des Perchtoldsdorfer Ferienspiels konnten Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren zwei Stunden lang Taekwondo „schnuppern“. Den TeilnehmernInnen wurden anfangs allgemeine Verhaltensregeln zur Vermeidung von Konflikten erklärt. Anschließend konnten einige Selbstverteidigungstechniken geübt werden. Krönender Abschluss war der Bruchtest. Voller Stolz konnten die TeilnehmerInnen die mit dem Fuß zerschlagenen Bretter mit nachhause nehmen..

 

 

Lehrgang und Prüfungen 2012

Lehrgang Prüfungen 2012

Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen traf sich die Taekwondo Gruppe Perchtoldsdorf am 11.5.2012 in der neuen Sport- und Veranstaltungshalle am Gießhübl zum gemeinsamen Training und anschließenden Prüfungen zum jeweils nächsthöheren Kup. Bereits nach 15 Minuten Aufwärmtraining mit unserem Kyosanim Alexander Oppl war uns allen heiß. Der anschließende Lehrgang dauerte gefühlte drei Stunden, wie lange es wirklich war, weiß ich nicht. Nach dem anstrengenden Training sahen die meisten nicht mehr ganz frisch aus und einige fühlten sich wohl auch so. Im Anschluss daran begannen die Prüfungen, welchen wir alle mehr oder weniger nervös schon lange entgegengefiebert hatten. Zu unserer Überraschung fingen diesmal die Höhergradigen an und die Prüfungen wurden erstmals in absteigender Reihenfolge abgehalten. Gemäß der Prüfungsordnung wurden Hyongs, Griffe, Einschrittkampf, Freikampf und Bruchtests gezeigt. Auch Fitness, Theorie und Disziplin waren ein Thema. Insgesamt traten 35 Taekwondo Schüler- und Schülerinnen der Gruppe Perchtoldsdorf zur Prüfung an. Dank der guten Vorbereitung durch unseren Kyosanim wurden alle Prüfungen erfolgreich absolviert und jeder erhielt die nächsthöhere Gurtfarbe. Nach dem anstrengenden Nachmittag ließen wir den Abend gemeinsam in einem nahegelegenen Lokal gemütlich ausklingen. Motiviert trainieren wir weiter mit dem Ziel uns stetig zu steigern.

23. - 25. März 2012 – Therme Bück (Ungarn)

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Herrliches Wetter, Freilufttraining, Entspannung im Thermalwasser, Treffen mit Gleichgesinnten und vieles mehr. Die Erwartungen an das Wochenende in Ungarn waren groß und haben sich erfüllt. Dank der Hilfsbereitschaft unseres Gruppenleiters und Gruppenleiterstellvertreters, die sich nicht nur auf die Taekwondoken der Gruppe Perchtoldsdorf beschränkte, konnte tatsächlich unter anderem eine Hyongverbesserung erreicht werden. Was an diesem Wochenende stark zu spüren war, ist, dass die Grundsätze des Taekwondo wie Hilfsbereitschaft, Menschlichkeit, Höflichkeit, Fairness wirklich gelebt wurden.
Ein schönes Erlebnis. Danke an unsere Meister!

 

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